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Familienrecht und Erbrecht


Das Familienrecht enthält Normen/Paragraphen die Schließung der Ehe und Lebenspartnerschaften sowie deren Aufhebung und Rechtsfolgen. Von besonderer Bedeutung sind dabei die allgemeinen Rechtswirkungen der Ehe sowie die Möglichkeiten der Aufhebung einer Ehe bis hin zur Scheidung und Trennung. Zudem werden auch die rechtliche Folgen einer Scheidung, wie Unterhalt und Versorgungsausgleich geregelt.

 

Nicht mehr vorhanden ist das so genannte Kranzgeld, dass die finanzielle Entschädigung einer Frau regelte, dass diese von ihrem ehemaligen Verlobten fordern konnte. Dabei war von zentraler Bedeutung, ob die Frau aufgrund eines Eheversprechens den Geschlechtsverkehr mit diesem vollzog und er anschließend das Verlöbnis löste.

 

Geregelt war dies bis 1998 im § 1300 BGB, der wie folgt lautete:

(1) Hat eine unbescholtene Verlobte ihrem Verlobten die Beiwohnung gestattet, so kann sie, wenn die Voraussetzungen des § 1298 oder des § 1299 vorliegen, auch wegen des Schadens, der nicht Vermögensschaden ist, eine billige Entschädigung in Geld verlangen.   

 

(2) Der Anspruch ist nicht übertragbar und geht nicht auf die Erben über, es sei denn, daß er durch Vertrag anerkannt oder daß er rechtshängig geworden ist.