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Steuerrecht


Wer zahlt schon gerne Steuern? Für die meisten von uns ist es ein wohl notwendiges Übel. Wer seine Steuererklärung selber macht, schiebt diese oft wochen- oder monatelang vor sich her. Und wer seine Einnahmen, Ausgaben und Belege einen Steuerberater anvertraut, tut dies zumeist in der Hoffnung, dass am Schluss eine Erstattung folgt oder wenigstens keine zu hohe Nachzahlung. Kurz gesagt: Steuern sparen will jeder, deshalb tummeln sich auch zahlreiche Anlagemodelle auf dem Markt, welche dem Anleger gigantische Gewinne und gleichzeitig sinkende Steuern versprechen. Leider sind derartige Anlagemodelle zumeist hoch spekulativ und enden nicht selten mit einem Totalverlust des angelegten Kapitals.

Eines ist klar: wer einen Sozialstaat will, muss auch dafür aufkommen. Zwar beklagt der Bund der Steuerzahler jedes Jahr Verschwendungen in Millionenhöhe, doch daneben bringt ein funktionierendes System auch erhebliche Vorteile. Unbestritten wird jedoch das Steuerrecht immer undurchsichtiger: von der Steuererklärung auf einem Bierdeckel sind wir weit entfernt und selbst so mancher Jurist verdrängt das Thema Steuern lieber, als dass er es beackert. Dabei gibt es kaum einen Bereich, in dem die Steuern heute keine Rolle spielen würden. Erbrecht und Erbschaftssteuer, nicht eheliche Lebensgemeinschaft und Schenkungssteuer, Ehegatten und Realsplitting, Hauskauf und Grundsteuer, die Wohnungseigentümergemeinschaft mit Erhaltungs- und Herstellungsaufwand usw.Und manch einem Unternehmen ging angesichts der Steuerlast die Puste endgültig aus, so dass sich der Kreis wieder zum Thema Insolvenz und Sanierung schließt.